Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.

Albert Einstein

Hallo und herzlich Willkommen!

Mein Name ist Rouven und ich interessiere mich für Musik und Technik. Doch warum eröffnet man eine Webseite mit einem Zitat von Albert Einstein? 

Dieses Zitat begleitet mich schon mein Leben lang. Mein Vater war es, der nicht müde wurde, es zu wiederholen – quasi ein Leitsatz, den er mir mit auf den Weg gegeben hat.

Alles fing damit an, als er zu einer Zeit, zu der es noch nicht normal war einen Computer zu Hause stehen zu haben, einen solchen von seinem Arbeitgeber ausgemusterten PC angeschleppt hat. Ein PC der Marke NCR mit einer Intel 8080 CPU mit wahnsinnigen 2 MHz, zwei 5 ¼ Zoll Diskettenlaufwerken und einem grünen Monochrom-Bildschirm. Und was interessiert einen Knirps im Alter von knapp 6 Jahren? Die Spiele natürlich!

Und an dieser Stelle kommt dann oben genanntes Zitat zum Tragen: einen Computer zum Spielen zu verwenden ist das eine, zu verstehen, wie er funktioniert, das andere. Mein Vater wollte nicht, dass ich “nicht mehr geistig davon erfasse, als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst”. Und so lernte ich Schritt für Schritt, wie ein Computer funktioniert. Nicht nur die Technik, sondern auch das Betriebssystem “DOS”. Das klingt ein bisschen nach Zwang – so war es aber nicht. Ich hatte größten Spaß dabei.

Das Interesse an der Technik wuchs immer weiter und irgendwann interessierte ich mich auch für das Programmieren in BASIC und Assembler. Mein Vater schenkte mir zu meinem 7. Geburtstag meinen ersten eigenen PC: Intel 80286, 4 MHz, 16 Farben, 3 ½ Zoll Diskettenlaufwerk, 40 MB Festplatte. Und von da ging es dann weiter: 386, 486, Pentium… Sie wissen schon.

Und wie kam es zur Musik?

Bei uns zu Hause lief immer Musik. Radio, Schallplatte, Kassette und später CD’s. Immer und überall lief Musik. Als sich meine Eltern dann eine neue Stereoanlage angeschafft haben, schenkten sie mir ihre alte Anlage. Seit dem, lief auch bei mir im Zimmer ständig Musik. Und auch hier wollte ich verstehen, wie das Ganze denn funktioniert und wieder war es mein Vater, der mir all meine Fragen dazu beantwortete.

Die Musik begleitet mich bis heute: immer und überall läuft Musik. Leider muss ich zugeben, dass das Interesse hier – typisch jugendlich – irgendwann abgedriftet ist: hauptsache laut! Das änderte sich jedoch so um das Jahr 2005 wieder und es wurde wieder mehr Wert auf schönen Klang gelegt. Damals kam ich an einen Verstärker, Kassettendeck, Plattenspieler und Lautsprecher der Marke DUAL aus den 80ern. Diese Anlage wurde 2012 von dem abgelöst, was aktuell in meinem Wohnzimmer im Betrieb ist: Yamaha RX-A2020. Bis vor kurzem liefen daran 2 Canton Chrono 509.2 DC, der passende Center sowie 2 Rears und ein Canton Sub 12.2.

Bis vor kurzem? Bis ich 2017 die “Crazy” von Alexander Gresler für einen Freund gebaut habe und mich diese absolut fasziniert haben. Danach baute ich mir dann die Quintet, die Crazy, Crazy Again… und es nimmt kein Ende.

Hier schließt sich der Kreis: Im Bereich des Lautsprecherselbstbaus und der Entwicklung gibt es unheimlich viel zu lernen und zu verstehen. Und was eignet sich dazu besser, als mit Sorgfalt entwickelte Lautsprecher nachzubauen und Schritt für Schritt in die Entwicklung einzusteigen?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Seiten.